Was sind Bockshornkleesamen eigentlich - diese kleinen, hellbraunen Samenkörnchen, die ein wenig eckig und kantig rüberkommen? Sie sind auch unter der Bezeichnung Methisamen bekannt. Die kleinen, harten Kernchen sehen wahrlich unspektakulär aus. Boxhornkleesamen haben einen leicht bitteren Geschmack und sollten lieber in der vorgeschriebenen Menge zum Einsatz kommen. Wer also die Bockshornkleesamen zum Beispiel in Milch verwendet, der darf gerne ein wenig Süße zugeben, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren. Obwohl gerade diese Bitterstoffe so anregend für unseren Körper und die Verdauung sind.

Die eckigen Samenkapseln stecken in einer leuchtenden Blüte. Bockshornkleepflanzen gehören zu den Schmetterlingsblütlern. Bekannt sind wohl eher die 3-gliedrigen Blätter. Glück hat, wer ein 4-blättriges Kleeblatt findet. Und glücklich wird, wer dieses geschenkt bekommt :)

Die Bockshornkleesamen sind recht schwer im Gewicht und erinnern mit ihrer Farbe und Festigkeit an Senfkörner. Nur eben ein bisschen größer und ein bisschen kantiger. Aber genau wie diese, können die Samen als Ganzes oder in gemahlener Form verwendet werden. In der asiatischen Küche werden Gewürze zu Beginn des Kochens entweder trocken oder mit ein wenig Öl oder Ghee geröstet bzw. gebraten. Dieser Vorgang setzt die Aromen frei und entlockt den Gewürzen ihren betörenden Duft und wunderbaren Geschmack bzw. nimmt ihnen im Fall von Bockshornkleesaat die leichte Bitterkeit.

Bockshornkleesaat essen

Es gibt unzählige Anwendungsmöglichkeiten, wie man Boxhornkleesamen verzehren, anwenden oder zubereiten kann. Wer mag legt die Samen über Nacht in Wasser ein und verzehrt sie am nächsten Morgen in weicher, aufgequollener Konsistenz – liest man in Foren. Soll beim Abnehmen helfen – wen wunderst :) Und wer einmal „Bockshornklee und Libido“ als Schlagworte in die Suchmaschine eingibt, wird erregende Informationen zu Pflanze und Kraut finden. Aber kommen wir zum Kochen, zum Gewürz Bockshornkleesaat zurück.

Bockhornkleesamen essen und verwendet man entweder ganz oder gemahlen. So sind die Samen fester Bestandteil der internationalen Küche. Der wunderbaren indischen Gewürzküche, die gerne ihr Fleisch in Joghurt einlegt und mit der klassischen Tandoori-Gewürzmischung aromatisiert. Jede indische Köchin hat ihr eigenes Rezept für die Gewürzmischung – klassisch mit Bockshornkleesamen und anderen „exotischen“ Gewürzen wie Kumin, Pfeffer oder Kardamom.

In der asiatischen und vor allem indischen Küche wird in der Regel das ganze Samenkorn verwendet. Wer kennt nicht die aromatischen indischen Curry- und Schmorgerichte? Üblicherweise werden die einzelnen Gewürze ohne Salz in Ghee erhitzt, um die vollen Aromen zu entfalten. Die Reihenfolge der Gewürze richtet sich dabei nach der Konsistenz und Beschaffenheit der einzelnen Zutaten. So kommen die Bockshornkleesamen gleich nach den Senfkörnern – sofern man welche verwendet – in das heiße Ghee. Die Gewürze braten nur einige wenige Sekunden mit, bevor die weiteren Zutaten für das Curry oder ein Schmorgericht zugegeben werden.

Boxhornkleesamen gehören in diesem Zusammenhang zu den Gewürzen für den Geschmack und somit zu den Geschmacksträgern.

Bockshornklee und Schabzigerklee

Ganz frei heraus – die beiden sind verwandt. Bei beiden Pflanzen lassen sich sowohl das Grün wie auch die Samen verwenden. Während beim einen die Saat in der Küche Verwendung findet, kommt beim anderen eher das getrocknete Grün zum Einsatz. Aber der Reihe nach.

Schabzigerklee ist ein ganz wunderbares, hoch aromatisches Gewürz und meint das vermahlene Grün. Es ist als köstliches, wunderbares, leckeres Gewürz ohne Salz für Suppen, Brote und bei uns am Niederrhein natürlich im Gericht „Himmel und Erde“ unabdingbar. Ferner ein absoluter Tipp für würzige Salatsaucen.

Bockshornkleesamen im Gewürzshop kaufen

Bockshornklee kaufen Sie in unserem Gewürz-Shop in 3 verschiedenen Größen an.

– 080g Bockshornklee-Saat in der Gewürzdose
– 160g Bockshornklee-Saat als Nachfüller
– 500g Bockshornklee-Saat in der Gewürze-Großpackung

Für welche Menge man sich auch entscheidet - Gewürze und Licht vertragen sich nicht!